arium ® EDI 61215
Das kompakte arium® EDI 61215 Typ 2 Reinwassersystem entspricht allen Anforderungen an ein modernes, wirtschaftlich arbeitendes Wasseraufbereitungssystem für routinemäßige Laboranwendungen. Durch die kombinierten Aufreinigungsverfahren aus Umkehrosmose, Enthärtung und elektronisch | chemischer Entsalzung garantiert das arium® eine qualitativ konstante Produktwasserqualität und liefert Reinwasser mit einer Produktionsleistung bis zu 15l/h bei einer 99 %igen Rückhalterate von Ionen, organischen Bestandteilen und Bakterien.
- Vierzeiliges alphanumerisches Display
- Elektronische Eigenschaften zur Speicherung und Anzeige von Daten
- Einsatz kostensparender Technologien
Display und Menüeigenschaften |
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Elektronische Eigenschaften zur Speicherung und Anzeige von Daten |
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Das System verfügt über serielle Schnittstellen und somit der Möglichkeit, Daten über einen PC und Drucker zu dokumentieren. |
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Einsatz kostensparender Technologien |
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Durch die Kombination verschiedener Technologien im arium® 61215 wird eine konstante Produktwasserqualität und hohe Wirtschaftlichkeit durch reduzierten Wasserverlust garantiert. Grobe Verunreinigungen werden durch den Aktivkohlefilter und den 5 µm Partikelfilter in der Vorbehandlungspatrone entfernt, um die empfindlichen RO-Module zu schützen und deren Lebensdauer zu erhöhen. |
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Funktionsweise der EDI-Technologie |
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Das Kernstück des arium® 61215 EDI Systems ist ein EDI-Modul mit Ionpure® Technologie. Vorgereinigtes RO-Wasser wird durch das Modul im rechten Winkel zu einer anliegenden Spannung geleitet und hierbei entionisiert. |
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Die EDI-Technologie beruht darauf, dass sich Ionen in einem elektrischen Feld zu den Elektroden bewegen. Der Durchtritt der Ionen wird dabei in nur eine Richtung zugelassen. Die negativ geladenen Anionen bewegen sich zur Anode und die positiv geladenen Kationen zur Kathode. Auf ihrem Weg passieren die Ionen ionenselektive Membranen, die Anionen eine anionenselektive Membran und die Kationen eine kationenselektive Membran. Hierdurch bilden sich Bereiche mit erhöhter Ionenkonzentration, die sogenannten Konzentrationskammern, und Bereiche mit reduzierter Ionenkonzentration, die Reinigungskammern. |
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In jeder Zelle gibt es zwei arten von Kammern: |
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Verdünnungskammer, durch die Wasser zur Deionisierung geleitet wird und mit einer Mischung aus Kationen- und Anionenaustauscherharzen angereichert wird. Die Kammer befindet sich zwischen der Anion-Membrane gegenüber von der Anode und der Kationen-Membrane. Die Anionen-Membrane ist so konzipiert, dass sie nur die Migration von Anionen erlaubt. Die Kationen-Membrane erlaubt hingegen nur die Migration von Kationen. |
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Eine Konzentrationskammer, die zur Sammlung unerwünschter Ionen genutzt wird. Diese Kammer wird durch die Anionen-Membrane eingegrenzt, die gegenüber der Kathode und der Kationen-Membrane liegt. |
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Damit dieser Prozess ohne Turbulenzen und Rückvermischung ablaufen kann, sind die Bereiche mit Ionenaustauscherharz gefüllt. Die Ionen werden an dem Ionenaustauscherharz gebunden und bewegen sich auf der Oberfläche zu den Konzentratbereichen. Durch die Dissoziation des Wassers in OH- und H+ Ionen regeneriert sich dieses Harz laufend und ist zu einem erneuten Ionenaustausch fähig. Es werden keine Chemikalien zur Regeneration benötigt. |
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Die Konzentratbereiche werden zum Abtransport der Ionen mit einem geringen Volumenstrom überströmt. Somit spaltet sich der Zulaufstrom in einen salzarmen „Diluatstrom“ und einen Konzentrationsstrom auf. |
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